ROSA


Remote Observatories Southern Alps (kurz: ROSA) ist ein Standort mit insgesamt sechs ferngesteuerten Observatorien in einer Region in Südfrankreich. ROSA wurde 2008 von Karel Teuwen und Daniel Marquardt gegründet. Um der Lichtverschmutzung und den schlechten Wetterbedingungen im Norden Europas zu entkommen, stellten Karel und Daniel ihre Kuppeln nebeneinander an einem besonders dunklen Ort am Rande der Alpen in Südfrankreich auf. Die dortigen Bedingungen ermöglichten es ihnen, die Grenzen der Deep-Sky-Fotografie auf ein neues Niveau zu heben, was andere Astrofotografen dazu inspirierte, ebenfalls eine Sternwarte an diesem Standort zu errichten. In den vergangenen Jahren wuchs ROSA auf sechs Sternwarten an – vier Kuppeln und zwei Roll-Off-Dächer.
Einige Observatorien sind Partnerschaften zwischen Astrofotografen, während andere im Besitz von Einzelpersonen sind. In den Observatorien sind verschiedene Arten von Montierungen und Teleskopen untergebracht. Refraktoren, Newton-Spiegelteleskope und Ritchey-Chrétien-Teleskope werden eingesetzt, um Photonen zu sammeln. Alle Observatorien teilen sich Ressourcen wie verschiedene Wettersensoren und Internetverbindungen.
Die VdS-Fachgruppe Remote-Sternwarten hat im September 2026 eine Kuppel übernommen, um damit ihren zweiten Standort in Frankreich einzurichten. Die Anwendung wird allerdings noch in der Fachgruppe diskutiert, bevor ein endgültiges Teleskop angeschafft wird. Daher ist im ersten Schritt ein Testzeitraum vorgesehen, dass ein C11-Teleskop zur Spektroskopie beinhaltet.
Projekt-Details
- Aktuell befinden sich im Test-Einsatz:
- Montierung 10 Micron GM2000
- Celestron C11: 280/2800 mm
- Finder: 25/125 mm mit IS DMK
- Low Resolution Spektrograf
- 40µ Spalt / Gitter 300 Linien/mm
- Spalt-Kamera ASI 224 MC
- Pegasus Hub